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Zecken können beim Hund Erkrankungen auslösen!

13.03.2015

Durch Zecken und Sandmücken übertragbare Krankheiten beim Hund

Zecken Erkrankungen erkennen

Hunde befinden sich im Allgemeinen öfter im Lebensraum von Zecken als Menschen und sind daher einem erhöhtem Risiko durch einen Zeckenbiss und den damit möglichen Erkrankungen ausgesetzt. Während der Mensch sich durch lange Kleidung weitestgehend vor diesen kleinen, blutsaugenden Tierchen schützen kann, sind Hunde ihnen schutzlos ausgeliefert. Daher ist es beim Hund besonders wichtig nach einem Spaziergang in der Natur, aber auch nach dem Spielen im Garten nach Zecken im Fell zu suchen.

Im Folgenden möchten wir Ihnen die verschiedenen, durch einen Zeckenbiss übertragbaren Erkrankungen vorstellen.

Anaplasmose beim Hund

Eine andere, nicht gerade aussagekräftigere Bezeichnung für die durch Zecken übertragbare Krankheit Anaplasmose, bzw. Anaplasma phagocytophilum ist "granulozytäre Ehrlichiose". Um genauer zu sein, ist es der gemeine Holzbock (oder wenn Sie komplizierte Bezeichnungen mögen: Ixodes ricinus) der seinem Namen alle Ehre und dem Hund zu schaffen macht, wenn er diese oftmals gefährliche Krankheit mit seinem Speichel durch einen Biss auf den Hund überträgt.

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Babiose beim Hund

Die Babiose wird nicht umsonst auch „Hundemalaria“ genannt, da die Symptome denen von den an Malaria erkrankten Menschen ähneln. Verantwortlich für diese Krankheit sind die einzelligen Parasiten der Gattung Plasmodium. Da es zur Zerstörung von roten Blutkörperchen kommt, ist die Ansteckung sehr gefährlich und kann, genauso wie auch Malaria tödlich enden. In Deutschland ist diese Krankheit zwar noch nicht weit verbreitet, sie könnte aufgrund des stattfindenden Klimawandels in Zukunft zu einem größeren Problem für unsere vierbeinigen Lieblinge werden.

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Borreliose beim Hund

Die bakterielle Infektionskrankheit Borreliose wird wie auch viele andere durch Zecken übertragbare Krankheiten durch den gemeinen Holzbock übertragen. Sie kann sämtliche Organe befallen und die verschiedensten Symptome auslösen. Wenn der Hund von einer Zecke gebissen wurde, die diese Borrelien in sich trägt, dann hat man in der Regel 1-2 Tage Zeit bevor diese Bakterien von der Zecke auf den Hund übertragen werden und Schaden anrichten können.

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Ehrlichiose beim Hund

Die Ehrlichiose ist eine bakterielle Infektionskrankheit und auch unter der Bezeichnung Zeckenfieber bekannt. Vor allem die braune Hundezecke aber auch andere Zeckenarten sind für die Übertragung dieser Infektion verantwortlich. Hierzulande besteht für Ihren Hund kaum eine Gefahr sich damit anzustecken, da diese Infektionskrankheit zumeist in subtropischen Ländern aber auch im Mittelmeerraum zu finden ist. Auf Urlaubsreisen in diese Gebiete ist Ihr Hund also der Gefahr ausgesetzt, sich die Ehrlichiose zuzuziehen.

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FSME - Frühsommermeningoenzephalitis beim Hund

FSME ist ein Virus Erreger aus der Gruppe der Flaviviren und auch unter der Bezeichnung Frühsommermeningoenzephalitis bekannt. Genauso wie auch beim Menschen, besteht zurzeit keine Möglichkeit einer schützenden Impfung beim Hund. In Deutschland ist die Gefahr von einer Zecke, die diese Erreger trägt gebissen zu werden nicht überall gleich groß. So ist das Risiko im Süden an dieser Virusinfektion zu erkranken deutlich höher als im Rest der Nation. Überträger der Frühsommermeningoenzephalitis ist der gemeine Holzbock. Etwa 1-4 Prozent dieser Zecken tragen den Erreger in sich und stellen somit eine Gefahr für Ihren Hund aber auch für Sie als Hundehalter dar.

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Leishmaniose beim Hund

Die Leishmaniose stellt weltweit ein Risiko für Hunde dar, ist aber hauptsächlich in tropischen Regionen und im Mittelmehrraum ein Problem. Diese Infektionskrankheit wird nicht durch Zecken, sondern durch Sandmücken übertragen, um genauer zu sein von Sandmücken der Gattung Phlebotomus. Aufgrund der tendenziell steigenden Temperaturen in Deutschland, gibt es auch hier immer öfter Hunde, die an dieser Infektion erkranken.

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Ratgeber

Borreliose beim Hund erkennen!

Die Borreliose ist eine bakterielle Infektion, welche durch Zecken (Ixodes ricinus) übertragen wird. Bereits in den 80er Jahren wurde der schraubenförmige Erreger „Borrelia burgdorferi“, umgangssprachlich bekannt als „gemeiner Holzbock“ identifiziert.

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FSME beim Hund erkennen!

Die FSME wird durch ein Arbovirus ausgelöst. Dieses Virus wird von Zecken übertragen und ist Tierärzten bereits seit über drei Jahrzehnten bekannt.

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Babiose beim Hund erkennen!

Die Babiose, auch Hundemalaria genannt, wird von Zecken übertragen. Sie wird von einzelligen Sporentierchen, den Babesien ausgelöst und zerstört die roten Blutkörperchen.

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Ehrlichiose beim Hund

Die Ehrlichiose (Canine Ehrlichiose) ist eine bakterielle Infektionskrankheit, welche auch unter dem Namen „Zeckenfieber“ bekannt ist.

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Anaplasmose beim Hund erkennen!

Was ist eine Anaplasmose?

Eine andere, nicht gerade aussagekräftigere Bezeichnung für die durch Zecken übertragbare Krankheit Anaplasmose, bzw. Anaplasma phagocytophilum ist "granulozytäre Ehrlichiose".

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Leishmaniose beim Hund erkennen!

Die Leishmaniose ist eine weltweit verbreitete und durch Sandmücken verursachte Infektionserkrankung. Sie kommt vor allem in den Tropen, aber auch in der Mittelmeerregion vor (die Infektionsrate liegt z.B...

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