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Hundeführerschein

21.02.2014

Der Hundeführerschein erlaubt Ihrem Hund nicht etwa das Autofahren, sondern ist ein Befähigungsnachweis für Sie als Hundebesitzer. Der Test besteht zumeist aus einem theoretischen und einem praktischen Teil. Im theoretischen Teil der Prüfung für den Hundeführerschein wird das Wissen bezüglich der Erziehung des Hundes und seines Verhaltens abgefragt. Der praktische Teil soll zeigen, ob Sie einen Hund in alltäglichen Situationen unter Kontrolle haben können. Weder für andere Hunde noch für Menschen darf der Hund eine Gefährdung darstellen.

In Deutschland gibt es keinen einheitlichen Hundeführerschein, so kann dieser Nachweis sowohl vom VDH (Verband für das deutsche Hundewesen) als auch vom BVZ (Berufsverband zertifizierter Hundeschulen) und vom BHV (Berufsverband der Hundeerzieher und Verhaltensberater) verliehen werden. Des weiteren gibt es auch Bundesland-spezifische und von Tierarztkammern verliehene Hundeführerscheine.

HundefuehrerscheinEine bundesweite Pflicht einen solchen Hundeführerschein zu besitzen gibt es in Deutschland noch nicht, aber Niedersachsen hat als erstes Bundesland den ersten Schritt gewagt und dafür gesorgt, dass jeder Hundehalter mit der Anschaffung eines Hundes einen entsprechenden Sachkundenachweis erbringen muss. Dieser Bestimmung folgte einer Reaktion auf sich häufende Attacken beißwütiger Hunde. Ausgenommen von der Pflicht einen Hundeführerschein zu besitzen sind Tierheimbetreiber,  Tierärzte,  Jäger und all jene, die im Zeitraum der vergangenen 10 Jahre mindestens zwei Jahre lang einen Hund hielten, ohne das es zu Problemen kam.

  • Bescheinigung, dass der Halter seinen Hund im Alltag kontrollieren kann und somit weder Mensch noch Tier gefährdet
  • die Prüfung beinhaltet eine Gehorsamkeitsprüfung mit Hund und Halter
  • ein theoretischer Sachkundenachweis ist zudem möglich oder nötig (in Niedersachsen bereits seit 2013 Pflicht!)
  • die Prüfung wird bei einer zertifizierten Stelle abgelegt, Auskunft dazu erhalten Sie z.B. bei Ihrer Kommune

Der Hundeführerschein ist nicht mit der wesentlich umfangreicheren Begleithundprüfung zu verwechseln, er stellt lediglich einen guten Einstieg in die Haltung dar, wenn Sie zuvor noch nie einen Hund besessen haben und den richtigen Umgang lernen möchten.

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