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Begleithundprüfung

24.02.2014

Die Begleithundprüfung ist vor allem für Hunde wichtig, die später als Wach- oder Schutzhund eingesetzt werden sollen. Sie gilt aber auch als Voraussetzung für viele offizielle Hundesport-Veranstaltungen. Im Folgenden möchten wir Sie über die wichtigsten Details der Begleithundprüfung aufklären.

Der Gehorsam spielt bei der Begleithundprüfung, die übrigens nicht mit dem weniger umfangreichen Hundeführerschein zu verwechseln ist, die Hauptrolle.

So muss der Hund in der Lage sein mit und ohne Leine "bei Fuß" zu gehen, verschiedene Sitzübungen zu absolvieren und sich beim Herankommen auf Kommando ablegen, bzw. "Platz" machen.

BegleithundepruefungDes weiteren ist ein sozial einwandfreies Verhalten des Hundes notwendig, da er schließlich nicht alleine mit dem Herrchen oder Frauchen auf dem Hundeübungsplatz steht, sondern mit vielen anderen großen und kleinen Hunden und ihren Haltern.

Die Übungen die zu absolvieren sind beschränken sich nicht nur auf einen speziellen Übungsplatz, sondern werden auch auf den Straßenverkehr und ganz allgemein in die Öffentlichkeit ausgedehnt. Der Hund wird auf der Straße mit allen möglichen Verlockungen aber auch Unannehmlichkeiten konfrontiert und muss sich dabei souverän verhalten und ein stabiles, nicht aggressives Wesen an den Tag legen. So wird z.B. das Verhalten gegenüber Spaziergängern, Joggern und Fahrradfahrern sowie der Umgang mit anderen Hunden überprüft.

Bevor der Hund überhaupt zum Einsatz kommt, muss der Hundehalter im schriftlichen Teil der Begleithundprüfung die Sachkunde bezüglich Hunde unter Beweis stellen. Zumeist wird das Wissen mittels eines Fragebogens mit multiplen Antwortmöglichkeiten abgefragt. Dieser Sachkundenachweis besteht zumeist aus mehreren Teilen. Abgefragt wird unter anderem das Wissen über das Verhalten des Hundes, Hundekrankheiten, Hundehaltung, die Sinne des Hundes und speziellen Fragen zum Hundesport. Je nach Bundesland können die Inhalte der Prüfung ein wenig variieren.

  • Grundprüfung in Vereinen der FCI
  • Gehorsam und Verhalten des Hundes in der Öffentlichkeit werden geprüft
  • sie bildet die Grundlage für die Teilnahme an weiteren Prüfungen und Wettkämpfen im Hundesport
  • der Hund muss mindestens 15 Monate alt sein
  • Voraussetzung für die Zulassung ist ein Sachkundenachweis (erfolgt oft am selben Tag direkt vor der BH-Prüfung)
  • die Prüfung beinhaltet einen Teil mit Hund und Halter auf dem Übungsplatz (Unterordnung) und einer Prüfung in Öffentlichkeit/Verkehr

Es ist wichtig zu wissen, dass es während der Prüfung nicht erlaubt ist mit Leckerlis oder anderen Mitteln zu versuchen, den Hund zu bestimmten Aktivitäten zu bewegen. Des weiteren ist es unerlässlich, dass sämtliche vorstellige Hunde einen Chip oder eine Tätowierung besitzen, damit die Identität des Hundes eindeutig festgestellt werden kann.

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