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Gruppierung der Hunderassen nach der Systematik des FCI

Haben Sie sich jemals gefragt, was es mit den 10 verschiedenen Hundegruppen auf sich hat und wer das überhaupt entscheidet, welcher Hund zu einer Rasse zählt und welcher nicht? Im Folgenden werden wir Ihnen diese Fragen beantworten.

Wenn man Hunderassen in Gruppen unterteilt, so kann man das nach den verschiedensten Kriterien tun. Daher kann man nicht erwarten, dass jeder mit einer Art diese Hunde einzuteilen zufrieden ist. Dennoch sollte man der Einteilung der Hunderassen laut der Systematik des „Fédération Cynologique Internationale“ (FCI) Beachtung schenken, schließlich ist dieser kynologische Dachverband, der bereits seit 1911 in Belgien besteht, der größte Verband dieser Art weltweit. Zu den Aufgaben dieser Stelle gehört es unter anderem Rassenbeschreibungen zu erstellen und die Zucht von Rassehunden zu fördern. Da dieser Institution ganze 89 Mitglieds- und Partnerländer angehören, kann man sie durchaus als offizielle Anlaufstelle für Rassefragen bezeichnen, welche außer einer Gruppierung der Rassen auch gewisse Standards festlegt, die ein Hund zu erfüllen hat, um als Rassehund zu gelten.

Einteilung der Hunderassen laut der Systematik des FCI:

Im Folgenden möchten wir Ihnen die verschiedenen Gruppen der Hunderassen etwas näher vorstellen:

Wie Sie sehen, ist die Einteilung der verschiedenen Hundearten ziemlich komplex. Insgesamt gibt es zurzeit 343 verschiedene Hunderassen, die vom FCI anerkannt werden. Jede Rasse ist wiederum dem Ursprungsland der Rasse zugewiesen.

Es ist auch der FCI welche die Aufgaben an die angeschlossenen Vereine der einzelnen Mitgliedsländer überträgt. So werden für internationale Hundeausstellungen Zuchtrichter und Leistungsrichter ausgebildet, die sich an die Vorgaben des FCI halten müssen. Eine weitere Aufgabe der Vereine durch den FCI ist es Ahnentafeln (Pedigrees) zu erstellen.

Wie bereits zu Beginn dieses Textes erwähnt, kann keine Einteilung von Hunderassen perfekt sein. Man könnte an der soeben beschriebenen Aufteilung der Hunderassen zum Beispiel monieren, dass hier keinem festen Schema gefolgt wird. So werden Hunde nach ihrem Aussehen, nach ihrer gesellschaftlichen Funktion oder nach ihren Eigenschaften gruppiert. Dennoch hat sich dieses System mittlerweile international etabliert und wird seit den 1950er Jahren im Hundewesen bei der Organisation angewandt.