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Dummytraining

Dummytraining

Dummytraining bedeutet das Apportieren (engl. Attrappe) eines Dummys. Oft bestehen diese Dummys aus mit Sand gefüllten Segeltüchern verschiedener Größen.

Ursprünglich stammt Dummytraining aus Großbritannien. Als Vorbereitung für die Jagd sollten die Hunde tote oder angeschossene Vögel aus dem Wasser apportieren. Das Dummytraning ist Bestandteil der Ausbildung von Jagdhunden. Inzwischen existiert es als eigene Hundesportart, die aufgrund der intensiven Förderung von Hund und Mensch beliebt geworden ist. Apportierfähigkeit, Teamarbeit, Leistungsfähigkeit und Aufmerksamkeit werden hier trainiert.

Als Jagdopfer wird eine Attrappe - der Dummy – verwendet. Die Dummyarbeit basiert auf Markieren, Suchen und Einweisen: Der Dummy muss markiert werden, was bedeutet, dass sich der Hund die Fundstelle der Attrappe merken muss. Sofern diese Stelle dem Hund nicht bekannt ist, muss er sie suchen. Beim Einweisen dirigiert der Hund den Jäger zur der Fundstelle.

Übungen und Trainingseinheiten: 

  • Markieren
  • Einweisen
  • Suche

Weitere Übungen und Manöver sind: 

  • Freiverlorensuche
  • Schleppe
  • Walk up
  • Wasserarbeit
  • Steadiness

 

Besonders Jagdhundearten sind für diese Tätigkeiten ausgerichtet. Die Retriverarten, wie etwa der Golden Retriver, Labradore und die Vorstehhunde, wie z.B. sowie englische Setter, eignen sich besonders für das Apportieren. 

Was ist zu beachten beim Dummytraining?

Ausüben kann man dieses Training überall in der freien Natur. Unterschiedliches Gelände machen diesen Hundesport abwechslungsreich und herausfordernd. In der kalten Jahreszeit sollten die Hunde nichts aus Gewässern apportieren da hierbei große Erkältungsgefahr besteht.